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Telekom, Vodafone oder O2 Allnet Flat – welchen Anbieter sollte man wählen?

Telekom, Vodafone oder O2 Allnet Flat – welchen Anbieter sollte man wählen? – Die drei großen Netzbetreiber in Deutschland bieten im Bereich der Allnet- und Handyflatrates ein breit gefächteres Angebot. In der Regel findet man sowohl bei der Telekom als auch bei Vodafone und O2 sehr leistungsfähige Handy-Flat, die neben kostenfreien Gesprächen und SMS auch LTE Datenverbindungen mit hohen Geschwindigkeiten bieten. Es gibt aber auch deutliche Unterschiede zwischen den jeweiligen Tarifen und diese sind nicht nur im netz begründet sondern basieren auf dem Aufbau Tarife. Tatsächlich haben die Tarife der drei Anbieter sehr individuelle Vorteile und je nach eigenem Nutzungsverhalten kann es daher sinnvoll sein, sich für den einen oder den anderen Anbieter zu entscheiden.

Die Vorteile der MagentaMobil Handytarife

Bei der Telekom laufen die Flatrates des Unternehmens für den mobilen Bereich unter dem Namen MagentaMobil. Neben den kostenfreien Gespräche und den SMS ist im Grundpreis auch bereits eine Datenflatrate mit maximaler LTE Geschwindigkeit enthalten. Das sind im D-Netz der Telekom derzeit bis zu 300MBit/s.

Neben diesen Daten gibt es aber noch einige Features, die diesen Tarif von anderen Angebote angrenzen und die man so bei den meisten anderen Anbietern in Deutschland nicht findet. Im Detail sind dies:

  • Hotspot Flat: In allen Magenta Mobil Flatrates ist die kostenlose Nutzung der Telekom Hotspots bereits mit enthalten. Man kann damit kostenfrei in diesen Hotspots surfen. Das verbrauchte Volumen wird auch nicht auf das monatliche Datenvolumen angerechnet. Wer also Hotspots in der Nähe hat, kann damit durchaus sparen, denn man surft im Hotspot der Telekom nicht nur schnell sondern eben auch grenzenlos.
  • Stream On: In den größeren Tarifen (MagentaMobil M, MagentaMobil M Friends sowie zur Family Card M) kann diese Option kostenfrei dazu gebucht werden und erlaubt dann, bestimmte Streamingdienste ohne Volumenbegrenzung zu nutzen. Derzeit sind allerdings nicht alle Streaminganbieter in dieser Option mit enthalten sondern „nur“ etwa ein Dutzend Dienste. Diese Option gibt es so bei der Konkurrenz nicht.

O2 Free Tarife im Vergleich

Bei O2 hat man bereits seit Oktober 2016 ein neues Feature eingeführt. Mit den neuen O2 Free Tarifen wurde auch die Drosselung verändert und deutlich entschärft. Selbst wenn man das monatliche Datenvolumen bei O2 überschritten hat, surft man immer noch mit einem Speed von bis zu 1MBit/s. O2 selbst schreibt dazu im Kleingedruckten:

Nach Verbrauch des Highspeed-Datenvolumens kann unendlich im O2 2G/GSM und 3G/UMTS Netz mit bis zu 1.000 KBit/s (im Durchschnitt 994 KBit/s) weiter gesurft werden (HD Video-Streaming und Internetanwendungen mit ähnlich hohen oder höheren Bandbreitenanforderungen nicht uneingeschränkt möglich; Upload bis zu 1.000 KBit/s, im Durchschnitt 945 KBit/s).

An der Stelle wird bereits ein Knackpunkt bei der neuen Drosselung sichtbar: man kann im gedrosselten Zustand kein LTE mehr nutzen. Damit verändert sich nach der Drosselung auch die Netzqualität bei O2 deutlich, denn nicht überall, wo es LTE bei O2 gab, ist auch ein gut ausgebautes 3G Netz mit UMTS und HSDPA vorhanden. Es kann also durchaus passieren, dass man gar kein 3G Netz bekommt sondern nur 2G Verbindungen nutzen kann und damit dann die 1Mbit/s in der Praxis gar nicht erreicht. Man sollte also vorher im besten Falle die O2 Netzabdeckung prüfen um zu sehen, ob man auch wirklich die 1MBit/s nutzen kann oder ob das O2 Netz das vor Ort eventuell noch gar nicht unterstützt. Trotzdem ist dieses Feature eine interessante Variante, da man nicht mehr Datenvolumen nachbuchen muss und trotzdem noch durchaus schnell surfen kann.

Dazu gibt es bei O2 auch einige exklusive Hardware-Deals. Wer beispielsweise das neue Honor 8 pro haben möchte, muss fast zangsläufig zu einer Handy Flat von O2 greifen.

Vodafone RED mit GigaDepot

Bei Vodafone werden die originalen Allnet Flat des Unternehmens als Vodafone RED Tarif bezeichnet und auch sie umfassen sowohl kostenlose Gespräche als auch SMS. Im Datenbereich sind die Angebote sogar noch schneller als die Tarife der Telekom und bieten mobilen Internet-Speed mit bis zu 500Mbit/s.

Als Besonderheit bietet Vodafone das sogenannten GigaDepot an. Damit kann man das nicht genutzt Datenvolumen aus dem aktuellen Monat auch mit in den nächsten Monat nehmen. Allerdings geht das nur zum jeweils nächsten Monat. Wer also Datenvolumen übrig hat, bekommt so im nächsten Monat entsprechend mehr Datenvolumen und kann mehr mit HighSpeed surfen. Diese Option ist kostenfrei und direkt in alle neuen Vodafone RED Tarifen enthalten.

Der Vergleich der drei Anbieter

Die Tarife der Telekom sind aufgrund der StreamOn Option für Nutzer interessant, die Videos oder Musik streamen möchten und einen der Anbieter nutzen, die StreamOn unterstützen. Dann kann man also Kunden richtig viel Datenvolumen sparen.

Vodafone RED ist durch die Mitnahme des Datenvolumens dann interessant, wenn man unterschiedlich viel Verbrauch pro Monat hat und so etwas ansparen kann.

Die O2 Free Tarife sind vor allem dann von Vorteil, wenn man monatlich immer wieder die Drosselgrenze erreicht und auf diese Weise von der nach wie vor schnellen Verbindung bei O2 Free profitiert.

About Redaktion

Ich beschäftige mich bereits seit 2005 mit dem Thema Telekommunikation und Mobilfunk auf dem deutschen Markt. Meine Spezialgebiete sind dabei die mobilen Datentarife, Prepaid-Karten und die Angebote der Handy-Discounter (insbesondere die Allnet-Flatrates). Bei Fragen und Anmerkungen stehe ich im Kommentarbereich gerne zur Verfügung.

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