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LTE-Allnet-Flats: Erst prüfen, obs Handy auch LTE unterstützt

Allnet-Flatrates sind heute in aller Munde, da sie die Nutzer in die Lage versetzen, unbegrenzt Gespräche ins deutsche Festnetz und alle Mobilfunknetze in Deutschland zu führen. Laut einer Statistik von Ipsos, IFAK, GfK und VuMA hatten in Deutschland im Jahr 2016 ca. 38,68 Millionen Handynutzer einen Flatrate-Tarif. Neben der Möglichkeit, unbegrenzt zu telefonieren, spielt jedoch auch das mobile Internet eine immer wichtigere Rolle. Aus diesem Grund setzen immer mehr Nutzer auf sogenannte LTE-Allnet-Flats. Doch diese sind nur dann wirklich sinnvoll, wenn das eigene Smartphone diesen Standard auch unterstützt.

Was ist LTE?

LTE ist die Abkürzung für „Long Term Evolution“ und gilt als Mobilfunkstandard der vierten Generation (4G). Die ersten kommerziellen LTE-Netzwerke wurden Ende 2009 in Betrieb genommen und im Spätsommer 2010 begannen die Anbieter auch in Deutschland, erste LTE-Zugänge zur Verfügung zu stellen. Sie stellten schon damals eine Revolution dar, da sie wesentlich höhere Datenraten als zuvor erlaubten:

Art der Verbindung

Theoretische Download-Rate

GSM EDGE (E)

256 kbit/s (0,2 Mbit)

UMTS (3G)

384 kbit/s (0,38 Mbit)

UMTS HSPA (H)

7,2 Mbit/s

UMTS HSPA + (H+)

42 Mbit/s

LTE (LTE)

300 Mbit/ s

LTE-Advanced (4G, LTE+)

1 Gbit/s (1.000 Mbit)

Tabelle 1: Mobilfunkstandards mit Übertragungsraten (Download)

LTE Advanced ist dabei noch nicht das Ende der entwicklungstechnischen Fahnenstange. So wird bereits am 5G-Standard gearbeitet, der Download-Raten von bis zu 10 Gbit pro Sekunde ermöglichen soll. Mit dieser Technik ist jedoch vor dem Jahr 2020 wohl nicht zu rechnen. Die aktuell schnellen Datenübertragungsraten von bis zu 300 Mbit/s erlauben es mobilen Internetnutzern heute zum Beispiel, problemlos Videos zu streamen und andere Anwendungen mit hohen Bandbreitenanforderungen zu nutzen.

Was ist in Bezug auf LTE-Allnet-Flats zu beachten?

„Wer LTE nutzen will, egal ob im Telekom-, Vodafone- oder O2-Netz, der sollte in jedem Fall wissen, dass nicht jedes Handy LTE unterstützt. Und wenn ein Smartphone LTE hat, heißt das noch lange nicht, dass auch hohe Datenraten unterstützt werden“, warnt der Tarifexperte von allnetflatvergleich.de. Somit stellt es sich als wichtig dar, vorher zu checken, was das eigene Smartphone kann. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass bekannte Smartphone-Reihen ab bestimmten Modellen LTE-fähig sind. Hier sind einige Anhaltspunkte:

  • iPhone: ab iPhone 5s
  • Samsung Galaxy: ab Samsung Galaxy S4
  • Lumia: ab Modellnummer 625
  • Huawei: ab Modell Ascend G6

Wie bereits beschrieben, kommt es jedoch nicht nur darauf an, dass ein Smartphone generell LTE-fähig ist, sondern auch darauf, welche LTE-Version es unterstützt. Dies wird durch das jeweilige 3GGP-Release und die entsprechende Kategorie bestimmt. Auch wenn das Release 12 mit der Kategorie CAT11 bereits auf dem Markt ist, arbeiten die Smartphone-Anbieter in der Breite noch an entsprechenden Hardware-Lösungen. Trotzdem bieten bereits 15 Smartphones die Möglichkeit, LTE mit Download-Raten von 500 Mbit/s zu nutzen.

Was wird sonst noch benötigt?

Bevor es mit dem besonders schnellen Surfen losgehen kann, benötigen Nutzer neben einem entsprechenden Smartphone natürlich auch einen Netzanbieter, der die gewünschten Geschwindigkeiten und Frequenzen auch in ihrer Region zur Verfügung stellt. Im Juni 2017 konnten Kunden von Vodafone beispielsweise in 10 Städten mit bis zu 500 Mbit/s mobil im Internet surfen, und zwar in:

  • Stuttgart
  • Düsseldorf
  • Dresden
  • Dortmund
  • Mannheim
  • Erfurt
  • Coswig
  • Cottbus
  • Moers
  • Remscheid

Der Anbieter baut das Netz in Bezug auf LTE immer weiter aus, und andere Anbieter wie die Telekom oder O2 werden schon bald nachziehen.

Fazit

Wer besonders schnell im Internet mobil surfen möchte, benötigt dafür also verschiedene Dinge. So reicht ein entsprechender Tarif alleine beispielsweise nicht aus. Es muss auch gewährleistet werden, dass das genutzte Smartphone den LTE-Standard unterstützt. Da es hier viele Entwicklungsstufen gibt, kann dieser Aspekt schnell unübersichtlich werden. Darüber hinaus sind bestimmte Übertragungsgeschwindigkeiten aktuell in Deutschland auf bestimmte Regionen beschränkt. Dies wird sich natürlich schon bald ändern. Trotzdem sollten Interessenten genauer hinschauen, wenn ihnen hohe Übertragungsgeschwindigkeiten wichtig sind. Zu guter Letzt ist es natürlich ebenfalls wichtig, den Kostenaspekt einer LTE-Allnet-Flat nicht außer Acht zu lassen.

Quelle: Wright Studio – 629347445 / Shutterstock.com

About Redaktion

Ich beschäftige mich bereits seit 2005 mit dem Thema Telekommunikation und Mobilfunk auf dem deutschen Markt. Meine Spezialgebiete sind dabei die mobilen Datentarife, Prepaid-Karten und die Angebote der Handy-Discounter (insbesondere die Allnet-Flatrates). Bei Fragen und Anmerkungen stehe ich im Kommentarbereich gerne zur Verfügung.

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