Freenetmobile stellt die Online-Vermarktung ein

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Written By Bastian Ebert

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Um die Allnet Flatrates von Freenetmobile war es in der letzten Zeit eher ruhig geworden. Es gab keine nennenswerten Sonderaktionen oder neue Flatrates bzw. Tarife. Nun scheint auch klar, warum, denn das Unternehmen hat mitgeteilt, dass man die Partnervermarktung im Netz zum 31. März einstellt.

Damit bekommen Partnerunternehmen, die für Freenetmobile werben und verkaufen, keine Vergütung mehr und man kann damit ausgehen, dass die Marke auf vielen Webseiten nicht mehr zu finden sein wird. Ein wesentlicher Teil der Online-Vermarktung von Freenetmobile fällt damit weg.

Das bedeutet nicht, dass man die Tarife und Flatrates von Freenetmobile nicht mehr nutzen kann. Der Shop des Unternehmens ist weiterhin online und wird es wohl auch nach dem 31.März noch sein und man kann gebuchte Tarife auch weiter nutzen. Kunden müssen sich aktuell also keinen anderen Anbieter suchen. Neue Kunden aus dem Netz wird es aber durch den Wegfall der Partnervermarktung deutlich seltener geben.

Leider zeigt die Erfahrung, dass die Einstellung der Online-Vermarktung im Partnerbereich oft der erste Schritt hin zur Pausierung oder zur Einstellung einer Marke ist. In der Vergangenheit gab es schon öfters Marken, bei denen zuerst die Partnervermarktung geschlossen wurde und danach die Marke übernommen oder ganz abgeschafft wurde. Beispiele hierfür sind Drillisch Marken wie Hellomobil oder BigSIM (mittlerweile wieder gestartet).

Diese Alternativen zu Freenetmobile gibt es

Das Angebot an Mobilfunktarifen im Vodafone-Netz bietet jenseits von Freenetmobile diverse Ausweichmöglichkeiten, die sich vor allem durch flexible Laufzeiten oder höhere Datenpakete auszeichnen. Eine der markantesten Optionen stellt dabei SIMon mobile dar. Dieser Anbieter operiert als direkte Tochtermarke von Vodafone und fokussiert sich auf ein rein App-basiertes Modell. Das Hauptmerkmal liegt hier in der monatlichen Kündbarkeit und einem Preismodell, das stark von der Herkunft einer mitgebrachten Rufnummer abhängt. Wer von bestimmten Mitbewerbern wechselt, erhält dort oft überdurchschnittlich hohe Datenvolumina im 5G-Netz zu einem Bruchteil der üblichen Kosten.

Im Bereich der Prepaid-Angebote gilt Lidl Connect als die stabilste Säule innerhalb der D2-Infrastruktur. Da hier keine feste Vertragsbindung besteht, eignet sich diese Alternative besonders für Nutzer, die volle Kostenkontrolle bevorzugen oder den Tarif nur phasenweise nutzen möchten. Die Tarife werden alle vier Wochen abgerechnet und lassen sich flexibel herauf- oder herabstufen. Seit Anfang 2026 sind dort zudem erweiterte 5G-Optionen und umfangreiche Jahrestarife zum Standard geworden, was die preisliche Lücke zu Laufzeitverträgen weiter geschlossen hat.

Für Nutzer, die eine klassische Vertragsstruktur mit der Option auf ein neues Endgerät bevorzugen, bietet otelo eine entsprechende Plattform. Als Zweitmarke von Vodafone positioniert sich dieser Anbieter preislich unterhalb der Hauptmarke, bietet aber einen vergleichbaren Kundenservice und oft attraktive Hardware-Bundles. Ergänzt wird das Feld durch Provider wie Klarmobil oder Dr. SIM, die regelmäßig Aktionsangebote im Vodafone-Netz schalten. Diese zeichnen sich häufig durch hohe Rabatte in den ersten 24 Monaten aus, wobei nach Ablauf der Mindestlaufzeit genau auf die Preisentwicklung geachtet werden sollte, um dauerhaft von den günstigen Konditionen zu profitieren.