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Alles rund um die Rufnummernmitnahme

Alles rund um die Rufnummernmitnahme –  Die Rufnummernmitnahme (Portierung) ist gesetzlich geregelt und wird durch die Bundesnetzagentur überwacht. Damit hat jeder Bundesbürger das Recht, seine eigene Rufnummer zu behalten. Das ist nicht nur möglich bei Ende der Vertrages, sondern mittlerweile kann man auch eine Rufnummer aus einem laufenden (ungekündigten) Vertrag mit nehmen. Man muss den Vertrag dann trotzdem noch bis Ende der Laufzeit bezahlen und erhält eine Ersatz-Nummer, aber zumindest kann die bisherige Nummer aus dem Vertrag portiert werden. Der neue Anbieter muss allerdings nicht anbieten, die Nummer mitzubringen, in der Regel tun dies aber dennoch die meisten Mobilfunk-Anbieter und Discounter in Deutschland.

Bei Problemen kann man sich direkt an die Agentur wenden. Die BNetzA hat dafür extra Kontaktdaten bereits gestellt:

Bundesnetzagentur
Verbraucherservice
Postfach: 8001
53105 Bonn

(030) 22 480 517
tk-anbieterwechsel@bnetza.de

Damit es gar nicht erst zu Problemen kommt, hilft es einige einfache Regeln zu befolgen.

Die Checkliste zum Download: Für die Nutzung auch ohne Rechner haben wir unsere Tipps als Checkliste auch als .pdf zum Download bereit gestellt. Die Liste kann kostenfrei genutzt werden: Download Checkliste Rufnummern-Mitnahme

1. Portierung mit und ohne Kündigung

Die Rufnummer kann zum Ende eines Vertrages aber auch aus bereits laufenden Verträgen heraus mitgenommen werden. Bei einer vorzeitigen Portierung muss die Rufnummer durch den Kunden freigeben und die Daten des neuen Anbieters müssen übermittelt werden. Der alte Anbieter muss die Portierung dann zum nächstmöglichen Termin durchführen.

Bei einer Portierung zum Vertragsende muss der Vertrag gekündigt sein. Die Beantragung der Rufnummernmitnahme kann frühstens 120 Tage vor Vertragsende erfolgen und bis zu 30 Tage nach Vertragsende. Einige Anbieter haben hier Fristen die etwas großzügiger sind.

In beiden Fällen teilt der neue Anbieter mit, wann die Rufnummer übernommen wird. Aber diesem Datum kann die Rufnummer dann mit den neuen Anbieterdaten (PIN und PUK) verwendet werden. In der Regel gibt es bei der Mitnahme der Rufnummer auch eine neue Simkarte.

2. Die Kosten für die Rufnummernmitnahme

Die Bundesnetzagentur hat für die Portierung eine einheitliche Preisobergrenze festgelegt. Diese liegt (inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer) bei 30,72 Euro (29,95 Euro. + 19 Prozent). Mehr dürfen Anbieter für die Bearbeitung einer ausgehenden Portierung nicht verlangen, in den meisten Fällen kostet die Mitnahme der Rufnummer um die 25 Euro. Bei Prepaidkarten muss dieser Betrag auf der Prepaid-Karte vorhanden sein sonst kann die Portierung nicht durchgeführt werden. Bei Handyverträgen mit monatlicher Abrechnung wird dieser Betrag in der Regel mit der letzten Rechnung abgebucht.

Einige Anbieter (wie Congstar, Simyo und weitere) bieten einen Bonus, wenn man die alte Rufnummer mit bringt. Dieser kann unterschiedlich hoch ausfallen, liegt aber oft bei um die 25 Euro. Auf diese Weise werden die Kosten für die Portierung der alten Nummer etwas abgemildert, da beim neuen Anbieter die ersten Rechnung oder die ersten Rechnungen etwas geringer ausfallen. Allerdings gibt es diese Kostenerstattung nicht bei allen Anbietern und oft auch nur aktionsweise.  Wer darauf Wer legt, muss unter Umständen also schnell reagieren und eine Sonderaktion nutzen.

3. Bestätigung der Portierung

Der bisherige Anbieter bestätigt die Portierung in der Regel schriftlich und nennt einen Termin zu dem die Übertragung der Rufnummer durchgeführt wird. Falls nach einigen Tagen keine Bestätigung vorliegt, sollte man sich mit dem Kundenservice in Verbindung setzen und eventuelle Probleme klären.

Bei der Bestätigung werden neben dem Termin der Portierung häufig auch die neuen Kundendaten übermittelt. Hier sollte man prüfen:

  • Sind die Daten (vor allem die Poastanschrift) korrekt? Gerade bei einer fehlerhaften Adresse kann unter Umständen die Simkarte nicht zugestellt werden. Diese ist aber unverzichtbar, um den neuen Tarif in Betrieb zu nehmen und bei fehlerhaften Adressdaten sollte man diese daher so schnell wie möglich korrigieren lassen.
  • Sind die Tarifdetails korrekt? Man sollte dringend prüfen, ob auch der korrekte Tarif vom Anbieter übernommen wurde. Unter Umständen kann es passieren, das falsche Tarife oder Optionen gebucht wurden. Oft werden auch Tarife mit längeren Laufzeiten oder geringeren Datenflatrates gebucht. Dann zahlt man also Kunden entweder zu viel oder hat zu wenig Leistungen. In beiden Fällen sollte man dies so schnell wie möglich ändern lassen und auf dem Tarif laut Bestellung bestehen.

Wichtig ist auch darauf zu achten, dass die Zugangsdaten vor dem Portierungstermin ankommen. PIN und PUK sind wichtig, um die Simkarte mit dem neuen Tarif in Betrieb nehmen zu können. Ohne diese Zugangsdaten scheitert man bei der PIN Eingabe nach dem Einlegen der neuen Simkarte in das Handy. Dazu benötigt man in der Regel auch die Nummer der neuen Simkarte um diese zu aktivieren. Die neuen Simkarten werden bei fast allen Anbietern mittlerweile unaktiviert verschickt und müssen daher erst freigeschaltet werden, bevor man sie nutzen kann.

4. Häufige Fehlerquellen: geänderte Kundendaten

Die Anbieter sind verpflichtet, Portierung nur durchzuführen, wenn die Kundendaten identisch sind. Daher sollte man dringend darauf achten, dass die hinterlegten Daten beim alten Anbieter aktuell sind. Eine falsche Adresse oder auch nur Hausnummer kann eine Portierung verhindern. Geschäftskunden sollten zudem die Kundennummer angeben um eine Zuordnung zu erleichtern.

Es ist daher durchaus sinnvoll, vor der Beantragung einer Portierung beim alten Anbieter zu prüfen, welche Daten als Stammdaten hinterlegt sind und diese gegebenenfalls zu korrigieren. In der Regel findet man diese Angaben im Kundenbereich nach dem Login und sie lassen sich auch direkt dort ändern. Bei einigen Anbietern werden allerdings bei einigen Kundendaten Ausnahmen gemacht, diese kann man dann nur über den Support ändern.

Geprüft werden bei einer Portierung folgenden Daten:

  • Name
  • Adresse (Straße, PLZ, Ort)
  • Geburtsdatum

Diese Daten müssen beim alten und dem neuen Anbieter gleich sein, damit eine Portierung erfolgreich ist. Sind sie es nicht, kann der alte Anbieter die Mitnahme der Rufnummer ablehnen und wird es in der Regel auch tun. Für den reibungslosen und schnellen Ablauf der Rufnummer-Mitnahme sind daher diese Daten sehr wichtig.

Bastian meint: Die Mitnahme der alten Rufnummer im Mobilfunk-Bereich ist wesentlich einfach und komfortabler als im Festnetz-Bereich. Man sollte sich daher nicht abschrecken lassen und die alte Nummer versuchen mit zu nehmen, es ist meistens mehr Arbeit, Freunde und Bekannte auf eine neue Nummer hin zu weisen als die alte mitzunehmen.

Achtung: Portierung im eigenen Netz – Bei einigen Netzbetreibern gibt es Probleme, wenn man die Rufnummer im gleichen Netz mit nehmen möchte. Wer von einem Vodafone Tarif in einen anderen Vodafone Tarif wechseln will, muss dies sehr oft über Umweg tun, da eine direkte Portierung im gleichen Netz nicht möglich ist. Dann kann man die Rufnummer bei einem billigen Prepaid Anbieter parken um sie danach erneut zu Vodafone zu portieren.

About Redaktion

Ich beschäftige mich bereits seit 2005 mit dem Thema Telekommunikation und Mobilfunk auf dem deutschen Markt. Meine Spezialgebiete sind dabei die mobilen Datentarife, Prepaid-Karten und die Angebote der Handy-Discounter (insbesondere die Allnet-Flatrates). Bei Fragen und Anmerkungen stehe ich im Kommentarbereich gerne zur Verfügung.

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