Es geht aber auch andere, denn einige Handy Flatrates haben die Möglichkeit, kostenfrei die Hotspot Netze beispielsweise der Telekom oder von 1&1 mit zu nutzen. In diesen Fällen wird das übertragene Datenvolumen nicht auf das Limit angerechnet. Mit einem Hotspot surft man also kostenfrei und ohne Volumenbegrenzung. Das ist vor allem für Nutzer interessant, die viel im Netz unterwegs sind und sonst häufiger an die Drosselgrenzen stoßen, denn im Bereich der normalen Handytarife gibt es derzeit oft nur teure Angebot, mit dem man den kompletten Monat unbegrenzt surfen kann. Mehr dazu: Unbegrenzte Flat
Wichtig: Hierbei sind nicht die viele kleinere freien und teilweise privaten Hotspots gemeint, die man mittlerweile immer häufiger findet. Wir beziehen uns hier auf die großen Hotspot Netze, die in ganz Deutschland von verschiedenen Anbietern verteilt sind. Wichtig ist auch die Abgrenzung zu Homespot. Damit sind mobile WLAN Router gemeint, die zwar einen Hotspot aufbauen, aber an sich keine Hotspot Flatrates haben, mit denen man in bestehenden Hotspots surfen kann (Homespot vs. Hotspot).
Die Hotspot Flatrates bei der Telekom
Die Telekom HotSpots sind öffentliche WLAN-Zugangspunkte, die von der Deutschen Telekom betrieben werden und an über 10.000 Standorten in Deutschland verfügbar sind. Man findet sie häufig in Hotels, Cafés, Bahnhöfen, Flughäfen und anderen öffentlichen Einrichtungen. Sie ermöglichen es, unterwegs schnell und unkompliziert ins Internet zu gehen – ganz ohne das eigene mobile Datenvolumen zu verbrauchen.
Für Telekom-Kunden ist die Nutzung dieser HotSpots oft kostenlos, insbesondere wenn man einen Mobilfunktarif mit HotSpot-Flat gebucht hat. In diesem Fall verbindet sich das Gerät automatisch mit dem WLAN, sobald ein HotSpot in Reichweite ist. Die Verbindung erfolgt über die SSID „Telekom“ oder „Telekom_SIM“, je nach Endgerät und Authentifizierungsmethode.
Auch für Nicht-Kunden gibt es Möglichkeiten, die HotSpots zu nutzen – etwa über Tagespässe oder zeitlich begrenzte Gratis-Zugänge, wie sie an großen Bahnhöfen angeboten werden. Die Anmeldung erfolgt meist über eine Login-Seite, auf der man sich mit einer Handynummer oder Zugangsdaten registriert.
Ein praktischer Vorteil: Die HotSpots sind nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen europäischen Ländern verfügbar. So kann man auch im Ausland auf schnelles WLAN zugreifen, ohne Roaming-Gebühren zu zahlen.
Aktuell bietet die Telekom den kostenfreien Zugang zu diesem Hotspot Netzwerk für alle originalen Telekom Tarife an. Das sind sowohl die MagentaMobil Flatrates des Unternehmens als auch die Prepaid Optionen zu Telekom Prepaidkarte. Konkret kann man bei der Buchung einer Prepaid Allnet Flat der Telekom ebenfalls die Hotspots des Unternehmens mit nutzen. Das gleiche gilt auch für die EDEKA Prepaid Flatrates (die technisch auch auf den Telekom Allnet Flat basieren). Damit hat man vor allem im Prepaid Bereich einen sehr günstigen und vor allem flexiblen Zugang zum Hotspot Netz der Telekom, denn lange Vertragslaufzeiten gibt es dort nicht.
Wer also einen dieser Tarife hat, kann über diese Hotspots kostenfrei surfen. In älteren Tarifen kann es allerdings sein, dass die Hotspot Flat noch nicht mit inklusive ist. Daher sollte man sich vorher beim Service informieren, ob der eigene Tarif dies nutzen kann. In der Regel ist das aber bei den neueren Postpaid Tarifen und auch bei den ganz neuen Prepaidkarten der Flat.
UPDATE: Im Telekom Netz können mittlerweile auch die EDEKA Smart Prepaid Flatrates die Hotspots der Telekom kostenfrei mit nutzen (in den teureren Prepaid Tarifen). Alle anderen D1 Flat sind weiter außen vor.
Die Vodafone WLAN Hotspot Flatrate
Bei der Konkurrenz ist man in diesem Bereich natürlich auch nicht untätig. Vodafone hat Kabel Deutschland aufgekauft und bekommt damit nicht nur ein weit verzweigtes Kabel-Netz für den DSL Zugang, sondern auch eine ansehnliche Infrastruktur im Bereich der Hotspots. Das Unternehmen schreibt dazu:
Ob mit Smartphone, Tablet oder Notebook – im Millionen-Hotspot-Netz für Deutschland mit über
1,5 Millionen WLAN-Hotspots kannst Du jetzt auch unterwegs blitzschnell Bilder hochladen, Filme anschauen, Musik herunterladen, E-Mails abrufen oder mit Freunden chatten.
Das Unternehmen bietet dabei für den Zugang die sogenannte WLAN-Hotspot-Flat an. Diese Flatrate gibt es aber leider nicht in den Vodafone RED Tarifen inklusive, sondern man kann sie dazu buchen. Sie kostet für Nutzer, die noch keinen Vertrag bei Vodafone haben 19.99 Euro pro Monat und für Nutzer mit einem Vodafone DSL Vertrag 4.99 Euro. Im Vergleich zur Telekom ist das also schon eher teuer und lohnt sich vor allem dann, wenn man bekannte Vodafone Hotspots in der Nähe hat, die man wirklich regelmäßig nutzen kann.
Unbegrenzte Allnet Flat im Überblick

Unbegrenzte Flat gibt es mittlerweile in allen Netzen und Power-Nutzer, die unlimitiert Surfen wollen haben damit inzwischen die Auswahl zwischen mehreren Anbietern und natürlich unterschiedlichen Preisen:
Vorteile und Nachteile von Hotspot im Vergleich zu Handy Flat
Freie Hotspots bieten eine Reihe von Vorteilen, darunter:
HotSpot vs. Handy-Flatrate – Vorteile & Nachteile
Kriterium | HotSpot (z. B. Telekom HotSpot) | Handy-Flatrate (mobiles Internet) |
---|---|---|
Kosten | Oft kostenlos für Telekom-Kunden mit HotSpot-Flat | Monatliche Grundgebühr je nach Tarif |
Datenvolumen | Unbegrenzt (bei HotSpot-Nutzung) | Begrenztes Volumen, danach Drosselung oder Zusatzkosten |
Verfügbarkeit | Nur an bestimmten öffentlichen Orten | Überall verfügbar, wo Mobilfunknetz vorhanden ist |
Geschwindigkeit | Meist sehr schnell und stabil | Abhängig vom Netz und Standort |
Sicherheit | Öffentliche Netzwerke – potenziell unsicher | Private Verbindung – meist sicherer |
Komfort | Manuelle Anmeldung nötig (außer bei SIM-Authentifizierung) | Automatische Verbindung über Mobilfunk |
Akkuverbrauch | Gering, da keine eigene Verbindung erzeugt wird | Höher bei Hotspot-Nutzung über Smartphone |
Roaming im Ausland | Teilweise nutzbar, je nach Anbieter | EU-Roaming meist inklusive, weltweit eingeschränkt |
Fazit: HotSpots sind ideal für datenintensive Nutzung an öffentlichen Orten – etwa beim Arbeiten im Café oder am Bahnhof. Handy-Flatrates bieten hingegen maximale Flexibilität und sind die bessere Wahl für unterwegs, auf Reisen oder bei dauerhaftem Internetbedarf.
Bei Angeboten mit unbegrenzten Flatrates kann es sich ebenfalls dennoch lohnen, auf Hotspot zu setzen, da diese teilweise mehr Speed anbieten. Der geringere Verbrauch von Datenvolumen spielt dann aber natürlich keine Rolle.
Freie Hotspot nutzen
Die Alternative zu den bestehenden Hotspot Netzwerken der großen Anbieter, für die man Kunde sein oder zahlen muss, sind freie Hotspots, die es auch immer mehr gibt. Erwähnenswert ist die Freifunk-Initiative, über die private Nutzer Hotspots anbieten können, mit denen man kostenfrei und ohne Anmeldung surfen kann. Das ist wirklich eine gute Alternative zu kommerziellen Hotspots.
Einen Überblick über kostenfreie Hotspots bundesweit gibt es hier:
Bei der Nutzung sollte man aber mehrere Punkte beachten. Zum Einen ist Fairness ein wichtiger Bestandteil vieler kostenfreien Lösungen. Man sollte daher die Nutzungsbedingungen beachten und keinen Massen-Traffic verursachen. Auch in Sachen Sicherheit sollte man sich genau informieren, welche Probleme es mit freien WLAN geben kann, vor allem im privaten Bereich. Dazu sind alle gesendeten Daten über ein offenes Netzwerk für alle Nutzer im Netzwerk sichtbar. Es ist daher wichtig, die Datenübertragung zum Server zu verschlüsseln. Dabei muss aber auch der Server im Internet mit spielen und solche Verbindungen (über https) unterstützen. Falls ein Server das nicht anbietet und beim Aufruf über https eine Fehlermeldung kommt, ist es sicherer die Seite über einen freien Hotspot nicht zu nutzen.
Hier sind einige Sicherheitstipps für die Nutzung von offenen WLAN-Netzen:
- VPN verwenden: Ein Virtual Private Network (VPN) verschlüsselt deine Internetverbindung und schützt deine Daten vor Angreifern. Es ist besonders wichtig, wenn du sensible Informationen wie Bankdaten oder persönliche Daten überträgst.
- Vermeide sensible Aktivitäten: Vermeide es, sensible Informationen wie Passwörter oder Kreditkartendaten über offenes WLAN einzugeben. Warte, bis du eine sichere Verbindung hast, bevor du solche Aktivitäten durchführst.
- Deaktiviere Dateifreigabe: Stelle sicher, dass die Dateifreigabe auf deinem Gerät deaktiviert ist, um zu verhindern, dass andere Benutzer im gleichen Netzwerk auf deine Dateien zugreifen können.
- Aktualisiere dein Betriebssystem und deine Software: Halte dein Betriebssystem und deine Software immer auf dem neuesten Stand, um Sicherheitslücken zu schließen.
- Verwende gesicherte Websites: Achte darauf, dass die Websites, die du besuchst, mit „https://“ beginnen, was darauf hinweist, dass die Verbindung verschlüsselt ist.
- Firewall aktivieren: Stelle sicher, dass die Firewall deines Geräts aktiviert ist, um unerwünschten Zugriff zu blockieren.
- Gespeicherte Netzwerke löschen: Lösche gespeicherte Netzwerke, die du nicht mehr nutzt, um zu verhindern, dass dein Gerät automatisch mit diesen Netzwerken verbunden wird.
- Remote-Zugriff deaktivieren: Deaktiviere alle Remote-Zugriffs- oder Fernsteuerungsdienste, die du nicht aktiv nutzen wirst.
Video: Freifunk erklärt

Ich beschäftige mich bereits seit 2006 mit dem Thema Telekommunikation und Mobilfunk auf dem deutschen Markt. Meine Spezialgebiete sind dabei die mobilen Datentarife, Prepaid-Karten und die Angebote der Handy-Discounter (insbesondere die Allnet-Flatrates). Besonders bei den Allnet Flat hat sich der Markt dabei deutlich weiter entwickelt und es ergibt sich fast täglich etwas Neues, über das ich schreiben kann. Man findet mich dazu inzwischen auf mehreren Portalen – so kann ich recht unabhängig von Plattform und Anbieter über das Thema Allnetflat berichten. Darüber hinaus berate ich mittlerweile auch Firmen und Unternehmen im Telco-Bereich und stehe als Experte für Radio, Film und Fernsehen zur Verfügung. Bei Fragen und Anmerkungen stehe ich im Kommentarbereich gerne zur Verfügung. Mehr Details zu mir und meinem Hintergrund gibt es hier: Wer schreibt hier?
ich habe ein otelo verdrag mit handy 30€im monat mit 8 g b lte und nach 3-5 tagen sind die gedrosselt
Was zeigt denn der Datenverbrauch im Handy an? Gibt es Verbraucher, die so viel Volumen übertragen haben?