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Das iPhone 7 und 7 plus mit Allnet Flat und Vertrag im Überblick

iphone-7-plus-jermaine-smit-concept-phone-1Das iPhone 7 und 7 plus mit Allnet Flat und Vertrag im Überblick – Apple hat am 7. September die neusten iPhone Versionen vorgestellt. Die größte Überraschung war dabei, dass es zumindest beim Design keine größeren Überraschungen gab. Damit setzt Apple beim iPhone 7 und auch beim iPhone 7 plus bereits im dritten auf das Design, das man bereits vom iPhone 6 aus dem Jahr 2015 kannte. Die Antennenstreifen wurde abgeschwächt und beim Plus-Modell gibt es ein Kamera mit doppelten Linsen – ansonsten setzt das iPhone 7 aber aber das bekannte Design des iPhone 6 und 6s.

Bei der Technik und den Funktionen hat Apple aber kräftig nachgebessert und so gibt es bei der 2016er Variante des iPhone wieder einen deutlichen Leistungsschub sowie einige neue Features.

iPhone 7 und iPhone 7 Plus verbessern jeden einzelnen Aspekt des iPhone-Erlebnisses und erreichen dabei einen neuen Grad an Innovation und Präzision, was es zum besten iPhone macht, das wir jemals gebaut haben„, sagt Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Marketing von Apple. „Die vollständig überarbeiteten Kameras schießen unglaubliche Fotos und Videos – bei Tag oder Nacht. Der A10 Fusion Chip ist der leistungsstärkste in einem Smartphone verwendete Chip, der zugleich die bisher beste Batterielaufzeit bei einem iPhone liefert. Ein völlig neues Stereo-Lautsprechersystem bietet die doppelte Lautstärke. Und das alles im ersten spritzwasser- und staubgeschützten iPhone.

Die Vorbestellung ist mittlerweile hier möglich

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Neuer Prozessor und längere Akkulaufzeit beim iPhone 7

Für die notwendige Leistung sorgt im iPhone 7 der neu entwickelte A10 Prozessor. Dieser nutzt erstmals 4 Kerne und ist eingeteilt in zwei schnelle und zwei langsamere Kerne. Die langsameren Kerne sind für Routine-Aufgaben gedacht und arbeiten sehr sparsam, so dass der Energieverbrauch des neuen Prozessor deutlich unter dem der Vorgänger Modelle liegt. Apple spricht davon, dass man etwa ein Drittel weniger Energie verbraucht als beim A9 Prozessor aus dem Jahr 2015.

Diese Sparsamkeit bezieht sich aber nur auf den Akku, beim der Leistung hat Apple sogar noch aufgerüstet. So soll die Grafikleistung im iPhone 7 etwa dreimal so hoch liegen wie beim iPhone 6 und dabei aber nur die Hälfte der Energie verbrauchen.

Aufgrund dieser Maßnahmen ist auch die Nutzungsdauer gewachsen. Apple spricht davon, dass man mit dem iPhone 7 länger arbeiten kann als mit jedem anderen iPhone. So soll das Surfen per WLAN etwa 13 bis 14 Stunden lang möglich sein – das wären ca. 2 Stunden mehr als beim Vorgängermodell. Wie sich das in der Praxis dann wirklich darstellt, muss man aber noch sehen.

Die neue Kamera im iPhone 7

Die Kamera wurde komplett überarbeitet und im iPhone 7 plus gibt es zum ersten Mal ein Dual-Lens-System mit zwei 12 Megapixel Objektiven. Allerdings steht das wirklich nur im iPhone 7 plus zur Verfügung, die kleinere iPhone 7 Variante muss mit einer normalen Kamera (auch 12 Megapixel) auskommen. In beiden Modellen gibt es dazu einen optischen Bildstabilisator und eine größere ƒ/1.8 Blende.

Im iPhone 7 plus kommen allerdings nicht zwei gleiche Objektive zum Einsatz. Neben dem normalen 12 Megapixel Weitwinkelobjektiv gibt es als zweite Linse ein Teleobjektiv. Damit ermöglicht das Gerät einen zweifachen optischen Zoom und einen bis zu zehnfachen digitalen Zoom für Fotos mit deutlich bessere Qualität als die aktuellen digitalen Zooms. Zu den weiteren Fortschritten schreibt Apple in der Pressemitteilung:

  • Einen neuen, von Apple entwickelten Bildsignalprozessor, der mehr als 100 Milliarden Prozesse auf einem einzigen Foto in gerade einmal 25 Millisekunden verarbeitet, was im Resultat zu unglaublichen Fotos und Videos führt;

  • Eine neue 7-Megapixel FaceTime HD Kamera mit breiter Farberfassung, fortschrittlicher Pixel-Technologie und automatischer Bildstabilisierung für sogar noch bessere Selfies; und

  • Einen neuen 4fach-LED True Tone Flash, der um 50 Prozent heller ist als bei iPhone 6s und einen innovativen Sensor beinhaltet, der das Flackern von Lichtern erkennt und dieses in Videos und Fotos kompensiert.

Darüber hinaus soll es einen neuen Foto-Modus für Portrait-Aufnahmen geben. Dieser arbeitet mit einem neuen Schärfentiefe-Effekt, der die Person scharf stellt und den Hintergrund verblurrt. Diese Neuerung soll aber erst im Laufe des Jahres per Software Update kommen.

Die Preise und die Verfügbarkeit

Preislich liegen iPhone 7 und iPhone 7 plus wieder in einem Bereich, der aktuell von keinem anderen Smartphone auf dem Markt erreicht wird. Es gibt die Geräte wieder in vier Farben: Silber, Gold, Roségold und Schwarz. Dazu stehen drei Speichervarianten zur Verfügung: 32GB, 128GB und 256GB.

Die kleinste Version des neuen iPhone 7 kostet 759 Euro. Für die Variante mit 128GB zahlt man 869 Euro und die 256GB Variante kostet 979 Euro. Die neue Farbe Schwarz ist dabei nur in den beiden größeren Speichervarianten verfügbar.

Bei den Preise mit Allnet Flat und Vertrag gibt es bisher leider noch keine Details, die meisten Anbieter haben bisher nur den Vorregistrierung-Service aktiviert. Orientiert man sich aber an den Vorjahresmodellen, könnte das iPhone 7 mit Vertrag bei Sparhandy 10 Euro Kaufpreis und um die 40 Euro monatliche Grundgebühr kosten. Die Telekom und Vodafone boten den Vorgänger teilweise schon für einen Euro an, die monatliche Zuzahlung war aber höher. Wahrscheinlich werden die meisten Anbieter in den nächsten Tagen und Wochen ihre Angebote auf den Markt bringen, dass wird man genauer wissen, wie viel man für ein iPhone 7 mit einer Allnetflat zahlen muss. Eines ist aber jetzt schon sicher: billig wird das iPhone 7 sicher nicht.

Was fehlt: der Klinken-Anschluss

Im Vorfeld war bereits sehr viel darüber spekuliert worden und tatsächlich hat Apple es umgesetzt: der Klinkenstecker für normale Kopfhörer ist weg. Stattdessen bietet Apple nun direkt zum iPhone einen Adapter „Lightning auf Klinke“ an. Damit können normale Kopfhörer über die Lightning-Anschluss betrieben werden. Das bedeutet aber auch, dass man entweder Musik hören oder die Geräte laden kann.

Dazu gibt es mit den neuen „EarPods“ kabellose Kopfhörer, die sich sehr leicht mit dem iPhone verbinden lassen. Apple möchte insgesamt weg von Kabeln rund um die Geräte und hat die Kabel bei den Kopfhörern daher weg rationalisiert. Konsequent wäre es gewesen, wenn Apple hier auch das kabellose Laden berücksichtigt hätte, aber das gibt es leider noch nicht.

Das Fazit zum neuen iPhone 7 und 7 plus

Apple hat mit der 2016er Version des iPhone 7 wieder ganze Arbeit geleistet und vor allem bei der Leistung und bei der Kamera neue Maßstäbe gesetzt. Es bleibt abzuwarten, wie sich der neuen Prozessor in den Benchmarks schlagen wird.

Die geringen Innovationen beim Design dürften Apple Fans verschmerzen, allerdings ist das natürlich eine Chance, für Samsung und Co. mit eigenen Entwicklungen weitere Marktanteile von der iPhone Front zu erobern. Insgesamt als wieder ein iPhone 7, dass die Erwartungen erfüllt, aber nicht wirklich überrascht.

About Redaktion

Ich beschäftige mich bereits seit 2005 mit dem Thema Telekommunikation und Mobilfunk auf dem deutschen Markt. Meine Spezialgebiete sind dabei die mobilen Datentarife, Prepaid-Karten und die Angebote der Handy-Discounter (insbesondere die Allnet-Flatrates). Bei Fragen und Anmerkungen stehe ich im Kommentarbereich gerne zur Verfügung.

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