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Das sollte man bei All-Net Flat Angeboten beachten

Das sollte man bei All-Net Flat Angeboten beachten – Allnet Flatrates sind nach wie vor sehr beliebt, aber die Nutzung beinhaltet einige Punkte, die man beachten sollte. Denn der Begriff „Allnet Flat“ ist nicht direkt geschützt und kann so für verschiedene Produkte frei verwendet werden.  Vodafone wurde beispielsweise bereits verurteilt, weil man bei der Werbung für All-Net Flatrates nicht darauf hingewiesen hatte, dass diese Tarif-Varianten nur für Bestandskunden angeboten wurden.  Mitte des Jahres hatten wir bereits von Rechtsstreitigkeiten um die Bezeichnung „Allnet“ berichtet.

Prinzipiell bezieht sich die Bezeichnung Allnet Flat aber mittlerweile recht eingängig auf eine Kombination aus Gesprächsflatrate in alle deutschen Netze (auch das Festnetz) sowie eine Internet-Flatrate. In den meisten Fällen sind dabei Internet Flat mit 1GB Datenvolumen inklusive, die Ausnahme sind hierbei die Flatrates im Netz der Telekom (D1) bei denen in der Regel nur 500MB Datenvolumen enthalten sind. Wer nach einer billigen Allnetflat sucht, sollte daher auch prüfen, wie viel Datenvolumen enthalten ist.

Die Grenzen der Allnetflat

Allerdings haben All-Net Flatarates auch ihre Grenzen und diese sollte man kennen, denn sonst wir des teuer. Nicht in einer Allnetflat enthalten sind:

  • Gespräche, SMS oder Datenverbindungen ins Ausland oder im Ausland
  • MMS (obwohl diese ohnehin kaum noch von den Verbrauchern genutzt werden)
  • Sonder-Rufnummern und Mehrwertdienste
  • Datenverbindungen im Ausland (wobei die EU meistens mit eingeschlossen ist)

Wichtig: Es gibt nach wie vor einige Allnet Flat, die keine SMS Flat mit inklusive haben. SMS werden dann separat abgerechnet und kosten zwischen 9 und 19 Cent. Wer viele SMS schreibt, sollte daher vorher prüfen, ob eine passende SMS Flat mit an Bord ist.

Bei der Nutzung dieser Dienste können zusätzliche Kosten entstehen die dann über die monatlichen Grundpreis hinaus berechnet werden. Das kann besonders bei Mehrwertdiensten teuer werden, denn zum Beispiel Voting Anrufe im Fernsehen werden mit speziellen Tarifen berechnet die teilweise deutlich über den Kosten für normale Anrufe oder SMS liegen. Bevor man diese Dienste nutzt sollte man sich daher informieren, welche Gebühren dafür berechnet werden.

Zusatzkosten durch die Datenautomatik

Bei einigen Anbietern (besonders im O2 Netz und bei Drillisch) gibt es eine besondere Funktion, die automatisch und kostenpflichtig neues Datenvolumen nachbucht. Auf diese Weise können Mehrkosten entstehen, wenn man das monatliche Freivolumen überschreitet. Dabei wird bis zu 3 Mal Datenvolumen hin zu gebucht und erst dann wird gedrosselt.

PremiumSIM schreibt zur Erklärung beispielsweise im Kleingedruckten:

Sie haben, je nach Tarif, ein bestimmtes Inklusiv-Datenvolumen. Wenn Sie dieses Volumen verbraucht haben, stellen wir Ihnen automatisch weiteres Datenvolumen zur Verfügung. Pro Abrechnungsmonat können dies maximal 3 x 200 MB zusätzliches Volumen für jeweils zwei Euro sein. Sie werden mit Erreichen von 80 % und 100 % Ihres Inklusiv-Volumens automatisch per SMS benachrichtigt, sowie nach jeder automatischen Erweiterung.

Erfreulicherweise sind die meisten Anbieter mittlerweile dazu über gegangen, diese Automatiken abschaltbar zu machen. Wer sie also nicht benötigt, kann die Datenautomatik auch abschalten (lassen).

Billig nur im ersten Jahr?

Mittlerweile gibt es wieder einige Discounter (wie 1&1 oder Smartmobil) die mit sehr günstigen Einstiegspreisen von 9.99 Euro monatlich oder darunter werben. Diese Preis gelten allerdings nur in den ersten 12 Monaten und steigen danach deutlich an. Teilweise sind die regulären Preise ab dem 13.Monat um die Hälfte teurer. Man sollte daher bei diesen Angeboten sehr genau nachschauen, welche Preis tatsächlich verlangt werden und welche Gebühren nur aktionsbedingt so preiswert sind. In unserem Allnet Flat Vergleich haben wir versucht, in solchen Fällen die Durchschnittspreise über die gesamte Mindestvertragslaufzeit anzugeben. Damit ist zumindest die Vergleichbarkeit mit anderen Tarifen etwas verbessert.

LTE – notwendig oder nicht?

LTE ist mittlerweile bei immer mehr Allnet Flat inklusive. Allerdings sind die Geschwindigkeiten höchst unterschiedlich: LTE ist daher nicht gleich LTE und man sollte je nach Anbieter schauen, wie viel Speed tatsächlich angeboten wird. Die Bandbreite von LTE Flat ist dabei breit: die Geschwindigkeiten liegen in einem Bereich von 21,6 bis 500MBit/s:

Mit dem richtigen Anbieter surft man also mehr als 20 mal so schnell wie beim langsamsten Anbieter. Es macht daher schon eine deutlichen Unterschied, welche Geschwindigkeiten man angeboten bekommt.

Bei der Nutzung von LTE sollte man auch einen weiteren Punkt beachten: Die Drosselung der Tarife. Es gibt derzeit nur 2 Tarife, die ohne Drosselung auskommen (auch wenn es diverse Hintertüren gibt). Die LTE Flatrates bieten zwar oft mehr Volumen, aber unbegrenzt ist das auch nicht. Dabei ist Deutschland im weltweiten Vergleich hier sogar noch ein eher positives Beispiel. Trotzdem sollte man im Hinterkopf behalten, dass auch LTE Allnet Flat gedrosselt sind und monatlich nur ein bestimmtes Volumen bieten.

Video: Die unlimitierte Tagesflat bei der Telekom

Für die Zukunft ist zu erwarten, dass die Auswahl an verschiedenen Allnet Flatrates noch größer werden dürfte, denn der Konkurrenzkampf ist in diesem Bereich hart. So könnten beispielsweise auch Musik Flatrates oder Streaming Flatrates (beispielsweise für Netflix) mit eingebunden werden. Vodafone und die Telekom bieten bereits entsprechende Tarife an und vielleicht ziehen einige Discounter bald nach. Kunden bekommen damit mehr Leistung aber natürlich auch mehr Punkte auf die es zu achten gilt.

About Redaktion

Ich beschäftige mich bereits seit 2005 mit dem Thema Telekommunikation und Mobilfunk auf dem deutschen Markt. Meine Spezialgebiete sind dabei die mobilen Datentarife, Prepaid-Karten und die Angebote der Handy-Discounter (insbesondere die Allnet-Flatrates). Bei Fragen und Anmerkungen stehe ich im Kommentarbereich gerne zur Verfügung.

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