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Allnet Flat im Test – das sagen Stiftung Warentest und andere Experten

Allnet Flat im Test – das sagen Stiftung Warentest und andere Experten – Die Zahl der Allnet Flat auf dem deutschen Markt ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen und mittlerweile findet man Tarife mit kostenfreien Gesprächen und teilweise auch kostenfreie SMS bei fast jedem Anbieter. Verbraucher haben damit eine bessere Auswahl als noch vor einigen Jahren, aber es wird natürlich auch schwieriger, die Übersicht zu behalten und eine passende Allnet Flatrate zu finden. Daher orientieren sich viele Nutzer an den Tests der bekannten Institute (wie beispielsweise der Stiftung Warentest) um die perfekte Handy Flatrate zu finden.

In diesem Artikel haben wir die aktuellen Test und Testberichte rund um Allnet Flat zusammen gefasst und auch unsere eigenen Bewertungen mit aufgeführt.

Allnet Flat im Test


In unserem Vergleich haben wir für die Allnet Flatrate von PremiumSIM ein Testsiegel vergeben. PremiumSIM hat in den letzten Monaten die Preise immer wieder angepasst und auch das Datenvolumen verändert, in der Regel war das Unternehmen aber immer einer der günstigsten Discounter im Bereich der Allnet Flatrates auf dem deutschen Markt und auch derzeit die die LTE S Allnetflat des Unternehmen mit das günstigste Angebot, das man in diesem Bereich bekommen kann. Diese konstanten sehr günstigsten Preise sind uns eine Tarifempfehlung für die Marke wert.

Im Bereich der Prepaid Allnet Flat (also mit monatlicher Aufladung) geht unser Testsiegel an Discotel. Derzeit bietet Discotel mit der Flat S die günstigste Allnet Flatrate im Prepaid Bereich an. Mit 7.95 Euro pro Monat für kostenlose Gespräche und SMS in alle Netze ist die Flat fast genau so teuer oder billig wie vergleichbare Angebote im Postpaid Bereich und damit eindeutig eine Tarifempfehlung für uns! Bisher hat es auch noch kein andere Prepaid Anbieter geschafft, vergleichbar günstige Tarife anzubieten. Selbst die ALDI Prepaid Tarife sind immer noch geringfügig teurer als die Angebote von Discotel.

Aktionsweise bekommt man die Allnet Flat noch billiger und besonders die Drillisch Marken arbeiten immer wieder mit Preissenkungen denen dann auch wieder Preiserhöhungen folgen. In diesen Fällen muss man auf jeden Fall schnell sein und daher eigenen sich diese Sonderangebote nicht immer. Dazu sollte man in jedem Fall nachrechnen: oft wird nur die Grundgebühr auf die Aktivierungsgebühr umverteilt oder umgekehrt. Man spart daher nicht wirklich, wenn man nicht genau hin schaut.

HINWEIS: Für die Nutzung von Allnet Flat ist nach wie vor das Netz ein wichtiger Faktor. Je besser es in der eigenen Region ausgebaut ist, desto höher meistens auch die Zufriedenheit der Kunden. Man sollte also genau auswählen, ob man D-Netz Allnet Flat (mit Telekom Angeboten oder Vodafone Allnet Flat) nutzt oder auf Allnet Flat im O2 Netz setzt. Zukünftig könnte auch noch mit 1&1 ein viertes Netz dazu kommen.

Allnet Flat im Test: Das sagt die Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat sich im im Juli 2020 zum letzten Mal mit Allnet Flatrates beschäftigt. Kamen die Testen früher oft noch zu dem Schluss, viele Nutzer kämen mit Volumentarifen sogar deutlich günstiger weg, als mit Allnet-Flat Tarifen, hat sich diese Einschätzung nun geändert. Mittlerweile (Stand 2020) rät das Unternehmen aber auch zu Laufzeit-Allnet Flat:

Für die meisten Vielsurfer dürften die Tarife mit 5 bis 10 Gigabyte Daten­volumen ausreichen. Selbst für Video-Chats, Instagram-Stories und Onlinespiele bieten sie viel Spielraum. Wer mit dem Daten­volumen haushaltet und die mobile Über­tragung, wann immer es geht, durch eine WLan-Verbindung ersetzt, wird das Volumen von 5 bis 10 Gigabyte kaum sprengen. […] Wer einen Lauf­zeit­vertrag abschließt, bekommt oft Geschwindig­keiten von 50 Megabit pro Sekunde. Mit Prepaid-Tarifen ist diese Geschwindig­keit die Ausnahme, üblich sind derzeit 21,6 Megabit je Sekunde. Nur die Netz­betreiber bieten ihren Prepaid-Kunden mindestens 225 Megabit je Sekunde.

Mittlerweile sind die Preise für die Allnet Flat aber weiter gesunken und die günstigste Flat bekommt man ab um die 5 Euro monatlich. Allnet Flat mit 10 Euro sind da schon eher teuer, zumindest wenn man nicht viel Volumen braucht. Daher sollte man auch bei diesen Tests auf die Aktualität achten – im Mobilfunkbereich ändern sich die Preise und Konditionen sehr schnell.

Leider gibt es seit 2020 von der Stiftung Warentest keinen weiteren größeren Test von Allnet Flat über die Zusammenestellung der Tarife hinaus. Das ist etwas schade, denn damit fehlt ein Überblick über die aktuellen Allnetflat auf dem deutschen Mobilfunk-Markt.

Familien-Allnet-Flat im Test bei Familie.de

Allnet Flat für Kinder und Familien sind immer wieder im Fokus bei der Auswahl der richtigen Anbieter und hier kann es hilfreich sein, wenn man sich auf Experten verlässt. Das sind dann zwar keine kompletten Tests, aber gute Ansätze, auf was man bei dieser speziellen Form der Allnet Flatrates beachten sollte.

Bei Familie.de heißt es beispielsweise zum Thema Allnet Flat für Kinder und Jugendliche:

Wenn es um Handyverträge für Kinder geht, gibt es im Grunde zwei Möglichkeiten: Wer flexibel bleiben will, sollte für sein Kind deshalb Variante Nummer 1 wählen. Hier kommen die aktuell besten Angebote für sogenannte „SIM-only-Tarife“ (ohne Handy) und die besten Verträge für Kinder mit Handy.

Unsere Hinweise zu Flatrates für Kinder und Jungendliche sind ähnlich aufgebaut und auch andere Experten empfehlen neben den Prepaid Tarifen für kleinere Kinder simonly Angebote bei den Allnet Flat. Generell sind Allnet Flat aber vor allem für Jugendliche eine gute Lösung, weil sie pauschale Leistungen und feste Gebühren bieten, auch wenn man die Tarife häufiger nutzt. Nur Sonderruf-Nummern sind meistens nicht mit erfasst – hier sollten Eltern mit ihren Kinder über die Kosten in diesem Bereich (beispielsweise bei Voting-Shows) reden.

Test ist nicht gleich Test – auch bei den Allnet Flatrates

Mittlerweile findet man auf vielen Webseiten Tests und Vergleichsrechner rund um Angebote aus dem Bereich Telekommunikation. Die Allnet Flat sind dabei nur eine Tarifform unter vielen. Oft bieten die Webseiten diese Vergleichsrechner und Tariftabellen gar nicht selbst an, sondern nutzen Lösungen vorn größeren Portalen, die auf der eigenen Webseite eingebunden werden. Vielfach sind die Tarifüberblick daher gar keine eigenen Leistungen.

Das Bundeskartellamt schreibt im Bericht zu den Tests und Vergleichen bei Allnet Flat:

Auch bei den Portalen, die den Vergleich von Telekommunikationstarifen anbieten, spielen Kooperationen eine große Rolle. Von den 26 Vergleichsportalen, die für diese Branche geantwortet haben, verfügten zum Zeitpunkt der Abfrage rund drei Viertel nicht oder nur teilweise über eigene Daten und/oder einen eigenen Tarifrechner.
Die größten eigenständigen Portale im Telekommunikationsbereich sind Check24 und Verivox. Als Kooperationspartner haben die übrigen befragten Portale ganz überwiegend das Unternehmen Verivox genannt. In rund der Hälfte der Fälle handelte es sich bei den kooperierenden Portalen um rechtlich unabhängige Unternehmen, die nicht mit ihrem Kooperationspartner verflochten sind. Gleichzeitig nehmen auch die konzerninternen Rückgriffe auf White-Label-Lösungen zu: So werden bis Anfang 2018 zumindest teilweise noch eigenständig operierende Portale wie Preis24.de und Billiger-telefonieren.de, die wie Verivox zur ProSiebenSat.1-Gruppe gehören, inzwischen nicht mehr als eigenständige Vergleichsrechner geführt, sondern greifen auf den Rechner von Verivox zurück.

Für Verbraucher macht es dies komplexer, denn man muss genau hinschauen, wann es sich um einen eigenen Vergleich oder Tests handelt oder eben nicht.

Teilweise wurde auch kritisiert, dass einige Vergleich kommerzielle Positionen enthielten. Auf dem ersten Platz (genannt Position 0) war dann nicht unbedingt der billigste Anbieter, sondern ein Werbepartner des jeweiligen Portals. Verbraucher, die sich darauf verlassen, dass ein Tarifrechner oben die besten Angebote anzeigt, werden dann möglicherweise irritiert. Die Tests und Vergleiche machen also den Überblick etwas einfacher, komplett unkritisch sollten Verbraucher bei der Nutzung aber auch nicht sein.

Billige Allnet Flat ohne Vertrag

Bei den wirklich billigen Tarifen hat man auf dem deutschen Markt leider selten Auswahl. In der Regel gibt es den günstigsten Preis nur gegen lange Laufzeiten und es ist sehr selten, dass man die entsprechenden Tarife auch monatlich kündbar bekommt. Dann beträgt die Mindestvertragslaufzeit 24 Monate und dazu gibt es eine Kündigungsfrist von 3 Monaten. Verpasst man diese Frist, verlängern sich die Flatrates um weitere 12 Monate mit erneut 3 Monaten Kündigungsfrist.

Allerdings schließen sich billiger Preis und kurze Laufzeiten auch nicht komplett aus. Man sollte hier also sehr genau neben dem Preis auch die anderen Vertragsbindungen im Blick haben, um flexible Tarife von den Flatrates mit langer Laufzeit unterscheiden zu können. Wer speziell nur nach Handy Flatrates sucht, die monatlich kündbar sind, für den haben wir hier den passenden Vergleich zusammen gestellt.

Billige Allnet Flat mit Handy

Gerade die großen Netzbetreiber (Telekom, Vodafone und auch O2) verkaufen ihre Handy Flatrates gerne zusammen mit Handy-Angeboten. Dann bekommt man die Geräte mit einem gewissen Rabatt und kann die Smartphones über die gesamte Laufzeit des Vertrags abbezahlen. Auf diese Weise lassen sich auch sehr teure Handys und Smartphones zu einem moderaten monatlichen Preis kaufen.

Bei den wirklich billigen Allnet Flat auf dem deutschen Markt ist das leider so nicht möglich. Das lässt sich auch sehr einfach erklären, denn mit Hardware müsste ein bestimmter Betrag zur Finanzierung der Geräte auf den monatlichen Preis aufgeschlagen werden. Dann wären die Tarife nicht mehr so billig und würde in unserem Vergleich nicht auftauchen. Umgekehrt gesagt sind diese Flatrates so günstig, das keine Möglichkeit mehr bleibt, davon auch noch ein Handy zu bezahlen. Man refinanziert also wirklich nur den Tarif und nicht auch noch eventuell Hardware. Daher sollte man bei den wirklich billigen Flat auf freie Geräte zurück greifen oder Handys nutzen, die man bereits schon hat.

Dazu gilt leider auch: Wer ein Handy mit zur Allnet Flatrate nutzen möchte, muss fast zwangsläufig zu einem Tarif greifen, der eine lange Laufzeit hat. Allnetflat mit Handy laufen daher immer mindestens 24 Monaten und man kann leider nicht früher wechseln. Die Wahl zwischen den Laufzeiten gibt es dann nicht.

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